Die Historie vom „Wasserplatz“


Der Wasserplatz hat eine lange Tradition, nicht als Einheit aus kreativer Arbeit und Erholung sondern als Gewerbegebiet mit wechselnden Besitzern.

Um 1900 war das Gelände „Wasserplatz“ im Besitz der Firma Hoesch und gehörte zum Grundstück des Zellstoffwerkes. 1928 ging das Gelände an die Reichswehr über und wurde in der Folge bis 1945 als Wasserübungsplatz durch die Wehrmacht genutzt.

Durch die militärische Nutzung ab 1928 und der damit verbundenen Einfriedung wurde der Leinpfad in diesem Bereich an seinen jetzigen Standort verlegt. Er geht in seinem Ursprung auf die Elbtreidler zurück. Heute ist er als „Elbradweg“ bei Wanderern und Radfahrern gleichermaßen beliebt.

Mit Auflösung der Wehrmacht gingen die Flurstücke an das Land Sachsen und die Zellstoffwerke bemühten sich um Rückübertragung in ihren Besitz.

Durch Bestrebungen der damaligen DDR einen eigene Volkswirtschaft aufzubauen und der Privatwirtschaft immer weniger Raum zu gewähren, gab man den Ansprüchen des Zellstoffwerkes nicht statt. Nach einer Aktennotiz vom 19.09.1951 ist die Volkspolizei als neuer Eigentümer einzusetzen.

1958 erhielt die NVA die wasseramtliche Erlaubnis zum Bau des Wasserübungsplatzes. Die heutige Uferbefestigung, Straßen und Waschrampen sind in dieser Zeit entstanden.

Nachdem die NVA 1990 Geschichte wurde, übertrug man Teile des Geländes an das Landesvermögensamt und die Deutsche Bahn.

Heute entsteht hier eine einmalige Kombination aus Zimmereiwerkstatt, historischem Holzbootsbau, Rad- und Wasserwandererunterkunft mit kleiner Gastronomie für alle Liebhaber des oberen Elbtales. Ob per Pedes, Pedal oder Boot, am Wasserplatz kann man rasten, ein gemütliches Picknick mit Freunden und Familie abhalten, sich an der Imbisshütte mit Bier und Bratwurst stärken oder einfach auf,s Wasser schauen und gar nichts tun.

Platz zum Toben und Spielen gibt es genug. Spielzeug, Stelzen, Springseil & Co warten schon auf die kleinen Radler und Spaziergänger. So haben die Großen Muse für eine kurze Rast und wenn sie dann auch noch die Riesenseifenblasenapparatur bedienen können, na dann sind sie wirklich die „Größten“.

Schaut vorbei und überzeugt Euch selbst.

Euer Team vom Wasserplatz

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